Philippe Rombi

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In seinem neuen Film bringt François Ozon eine Vielzahl von Motiven unter: Psychoanalyse, Geheimleben, sexuelles Begehren, Doppelgänger, parasitäre Zwillinge, Mutterschaft und Bauchschmerzen. Die hat am Ende angesichts der Überfülle auch der Zuschauer
Die etwas ziellose Komödie »Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste« über die Zwangseinquartierung armer Menschen in großbürgerliche Wohnungen porträtiert mit dialogstarkem und gallebitteren Witz eine in politische Lager aufgeteilte Gesellschaft
»Frantz«, François Ozons Neuinterpretation eines weniger bekannten Lubitsch-Melos, ist ein artifizieller Schwarzweißfilm über eine Liebe zwischen zwei Männern, die nicht nur durch den Krieg unmöglich wird
Als ihn die Tochter seines besten Freundes verführt, wird Laurent (Vincent Cassel) von heftigen Gewissensbissen geplagt. Ein Film über Männer in der Lebensmitte, die ihr Territorium verteidigen. Viele schöne Landschaftsaufnahmen
Das fortschreitende Vergnügen einer Geschlechtsumwandlung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier Fantasien am Werke sind, die den Regisseur François Ozon seit dem Beginn seiner Karriere begleiten. Nicht immer kommt dabei mehr als ein originelles Kabinettstück heraus – meisterlich gespielt
Eingefleischte Fans müssen sich zwar erst an 3D gewöhnen. Aber schon bei der ersten Wildschweinjagd zeigen sich die Vorteile des Formats: Noch nie sind Römer so malerisch durch die Luft geflogen
François Ozon hat mit souveräner Meisterschaft einen Film gedreht, der zeigt, was es heißt, heute jung zu sein und allen Aufklärungsangeboten zum Trotz einen eigenen Weg zu gehen: »Jung & Schön«
Ozon, der große Eklektizist des gegenwärtigen französischen Kinos, erzählt in »In ihrem Haus« vom Erzählen und den Verführungen des Kinos
So schön die Neuverfilmung auf der einen Seite wieder geworden ist, so banal arbeitet sie mit den gängigen Topoi der »Guten gegen die Bösen« – Zwischentöne sind hier unerwünscht
Komödie über einen belgischen Zöllner, der mit einem verhassten französischen Kollegen zusammenarbeiten muss. Dany Boons Nachfolgefilm zu den »Sch‘tis« ist schlecht geschrieben, langweilig inszeniert und nicht lustig