Anne Hathaway

Als Schauspieler/in:

»Ocean's 8« legt die populäre Heist-Movie-Reihe mit einem weiblichen Star-Cast neu auf und folgt dabei einer durchaus klatschblattfreundlichen Dramaturgie von Crime und Glamour, »Rise and Shine«, die einerseits mit femininen Stereotypen arbeitet und dabei andererseits das Konzept weiblicher Rollenmodelle ironisiert
Selten war das Klischee von der Fortsetzung, die letztlich nur noch mehr vom Gleichen ist, so wahr wie hier. Zwar ersetzt James ­Bobin dieses Mal Tim Burton, doch zu bunt, zu rastlos und zu uncharmant ist auch dieser Teil von »Alice im Wunderland«, der einmal mehr Fantasie mit einem Übermaß an CGI verwechselt. Und Johnny Depp als Hutmacher nervt noch immer
Zwar justiert Nancy Meyers ihr Erfolgsrezept geringfügig und stellt statt einer Romanze die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einer jungen Geschäftsfrau und einem Rentner in den Mittelpunkt. Das Ergebnis ist aber einmal mehr das gleiche: ein bisschen zu glatt und ein bisschen zu erwartbar, dafür aber auch nie zynisch oder unsympathisch
Als in naher Zukunft der Menschheit die Nahrung ausgeht, startet eine letzte Mission in den Weltraum, um ein neues Zuhause für die Erdenbürger zu finden. Großes, aufwändiges, grandios besetztes SciFi-Kino von Christopher Nolan, dem es diesmal allerdings nicht gelingt, aus den vielen Einzelteilen seiner Story ein perfektes Ganzes zu machen
Unter der Regie von "The King’s Speech" Regisseur Tom Hooper ist die Filmversion des berühmten Musicals nach Victor Hugos gleichnamigem Roman allem visuellem Bombast zum Trotz vor allem überlang und blutleer geraten
Im dritten und letzten von Christopher Nolan inszenierten »Batman«-Abenteuer sieht sich der gealterte Held einem Superterroristen gegenüber, der ganz Gotham vernichten will. Das apokalyptische Endspiel setzt die Demontage des Fledermausmanns fort, erreicht aber nicht mehr das Niveau der Vorgänger
Die Geschichte einer jahrzehntelangen Freundschaft und Liebe erzählt in Momentaufnahmen, die immer am gleichen Tag, dem 15. Juli, gemacht werden
Ein zynischer Pharmaverteter wird durch die Liebe zu einer schwerkranken Frau zum besseren Menschen. Gut gespielt verschenkt der zwischen Satire und Melodram schwankende Film seine Themen zugunsten flacher Gags und einer schlichten Moral
Für seine Version des subversiven Kinderbuchklassikers »Alice im Wunderland« opfert Tim Burton die Absurdität des Originals leider einer schlüssigen Blockbusterlogik. Aber was die gesamte visuelle Gestaltung angeht, seine Figuren und ihre Besetzung, führt er den Zuschauer tatsächlich in ein – dreidimensionales – Wunderland