Wolfgang Weigl

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Die Vorlage gehört zu Otfried Preußlers erfolgreichsten Kinderbüchern und ist auch nach sechzig Jahren immer wieder aufs Neue lesenswert. Die Verfilmung durch Mike Schaerer mit Karoline Herfurth in der Titelrolle orientiert sich nah an der Vorlage und schafft in fantasievollen Kulissen eine magische Hexenweltatmosphäre, in der die kleine Hexe auf liebenswerte Weise ihr Unwesen treibt
Die gut gespielte, werkgetreue Verfilmung des Anne-Frank-Tagebuchs setzt auf emotionale Überwältigung, lotet den Stoff dabei aber nicht neu aus
Die Vertrauensfrage, die sich in einer ersten Liebe besonders deutlich stellt, wird in Saphirblau auf sehr erschöpfende Weise durchdekliniert. Dem Nachfolgewerk von Rubinrot (nach der Romantrilogie »Liebe geht durch alle Zeiten« von Kerstin Gier) gelingt es allerdings nicht, der nagenden romantischen Ungewissheit die notwendig emotionale Glaubwürdigkeit zu verleihen
Nach einer Zeit auf der Straße muss die junge Anna (Anke Retzlaff) sich auf einem abgelegenen Bauernhof mit sich und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Eindringlich gespielte Mischung aus Berg- und Therapiefilm, mitunter konstruiert
Das Debüt von Michael Dreher mit dem Kinski-Sohn Nicolai in der Hauptrolle pendelt zwischen einem Geisterhaus in Deutschland und einem rätselhaften Todesfall in Marokko hin und her. Und verliert dabei selbst den Überblick