Frank Schnelle

Filmkritiken von Frank Schnelle

Darren Aronofskys spektakulär-aufwendiges Sintflut-Epos mit Russell Crowe in der Titelrolle interpretiert die Bibelgeschichte als Mischung aus apokalyptischer Fantasy und großem moralischem Drama
Wirre Gangsterstory um einen von Jude Law gespielten wüsten Exhäftling, der um Genugtuung und Erlösung kämpft
Als eingebildeter Kranker gerät Frankreichs Komiker Dany Boon (wieder im Verbund mit Kad Merad) zwischen die Fronten einer lächerlichen Polit-Räuberpistole
Ambitioniertes, an Originalschauplätzen gedrehtes Afghanistandrama, das neben einer düsteren Botschaft wenig zu erzählen hat
Ein schüchterner Fotoarchivar flüchtet sich in Tagträume, bis er endlich zu einem echten Abenteuer aufbricht. Hübsche Komödie von und mit Ben Stiller, der hier als Regisseur und Hauptdarsteller eigene Wege zwischen Hollywood-Bombast und Arthouse-Sensibilität ­beschreitet
Robert Redford brilliert als schiffbrüchiger Segler, der im Indischen Ozean acht Tage lang ums Überleben kämpft. »All Is Lost« ist reduziertes, hochkonzentriertes, sehr physisches Kino, das fast ohne Worte auskommt
Gelungenes, weitgehend identisches US-Remake der kanadischen Samenspender-Komödie »Starbuck«. Diesmal spielt Vince Vaughn den 533-fachen Vater
Tilda Swinton und Tom Hiddleston spielen in »Only Lovers Left Alive« ein modernes Vampir-Liebespaar, das eine transatlantische Fernbeziehung führt. Jim ­Jarmusch macht daraus eine relaxt-witzige Meditation über Künstler und Intellektuelle am Rande der Gesellschaft
In Texas stellt ein deutscher Headhunter einem amerikanischen Topmanager nach. »Houston« ist ein nüchternes Drama über eine gescheiterte Exis­tenz mit einem bravourösen Ulrich Tukur
Schwarze Actionkomödie aus Norwegen, in der vier Loser im Streit um einen Wettgewinn zu Todfeinden werden. Raffiniert und temporeich, dabei aber sehr formelhaft