Lars Skree

Kammeramann/frau von:

Ohne dessen schrille Bilder, doch nicht weniger aufwühlend als »The Act of Killing« erzählt Joshua Oppenheimers Nachfolgeprojekt aus der Perspektive der Opfer des indonesischen Genozids. Gemeinsam mit seinem Protagonisten, der die Mörder seines Bruders mit ihrer Schuld konfrontiert, blickt er tief in die Psyche eines Landes, in dem noch immer die Täter die Deutungshoheit innehaben
Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion: Joshua Oppenheimer porträtiert stolze Protagonisten der Massaker in Indonesien von 1965/1966 und lässt sie ihre eigenen Taten re- inszenieren. Ein schwer zu ertragender, aber wichtiger Film über menschliche Abgründe