Alfredo Castro

Als Schauspieler/in:

Mit seinem teilweise fiktiven Biopic »Neruda«, einem bildgewaltigen Vexierspiel, feiert Larraín den chilenischen Dichter Pablo Neruda, dessen großbürgerlichen Eskapaden er neue Seiten abgewinnt
In seinem Spielfilmdebüt »Caracas, eine Liebe« charakterisiert der venezolanische Regisseur Lorenzo Vigas die volatile Beziehung zwischen einem älteren Mann und einem Straßenjungen, ohne psychologische Erklärungsmuster zu bedienen. In den Hauptrollen dieses auch in filmischer Hinsicht rigorosen Dramas überzeugen Pablo-Larraín-Veteran Alfredo Castro und Newcomer Luis Silva
Der chilenische Regisseur Pablo Larraín thematisiert in seinem mit dem Silbernen Bären ausgezeichneten Kammerdrama Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche und inszeniert die moralische Ambivalenz mit eindrucksvollen Bildern
No!
Das Ende des Pinochet-Regimes als schwarzbunte Komödie: Aus der Perspektive eines Marketingfachmanns erzählt Pablo Larraín in »No!« vom Referendum des 5. Oktobers 1988, als das chilenische Volk tatsächlich die Wahl hatte zwischen der Fortsetzung der Militärdiktatur oder einer ungewissen Zukunft als Demokratie – so furios, dass man fortan nachsichtiger sein wird mit der Werbebranche