E-Mail an... Birgit Minichmayr

Kurz angefragt, schnell beantwortet. Prominente über ihre Vorlieben und Filmerfahrungen
»Birgit Minichmayr« Foto: Reinhard Maximilian Werner

»Birgit Minichmayr« Foto: Reinhard Maximilian Werner

Birgit Minichmayr, 40, geboren in Linz, eine der aufregendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen, ist aktuell in »Animals« zu sehen und in »Untitled«

Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?

»Die unendliche Geschichte« – die blieb dann auch ziemlich lange Motor meiner Fantasie.

Welchen Film schauen Sie immer wieder?

Gerade nicht akut, aber: »Le mépris« ist der Film, den ich am häufigsten gesehen habe.

Welche Fernsehserie verfolgen Sie gerade?

Ehrlich gesagt, grad keine, und darüber bin ich gar nicht so unglücklich . . . Meine Maßlosigkeit führt nämlich immer zu pausenlosem oder, genauer gesagt, zu In-einem-Stück-durchgucken- Müssen, das Suchtverhalten kann einfach sehr ermüdend sein.

Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?

Die arte-Mediathek ist mein treuer Gefährte, und auf der stieß ich auf Kieslowskis »Dekalog«. Ich kannte bis dahin nur zwei der Gebotsverfilmungen und kann nun in den allgemeinen Tenor mit einstimmen: sein Meisterwerk!!

Ein Film, auf den Sie sich freuen.

Auf den neuen »Blade Runner«, auf »The Square«, auf »Körper und Seele«, auf »Die beste aller Welten«, auf »Happy End« . . . und, und, und.

Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?

Ich habe beim »Liebling« noch nie die Tendenz zum Absoluten verspürt, deswegen gibt es bei mir nicht den Einen oder die Eine . . . Ich bin ein großer Anhänger der Vielfalt.

Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?

Keiner. Ich habe das abgelegt, mich für meinen Geschmack zu schämen, dafür bin ich auf ihn viel zu sehr angewiesen.

Was sammeln Sie?

Geschirr, Gläser, Lampen.

Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Der beste Platz im Kino?

Allein, Mitte Mitte.

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