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Im Verleih:

Sabine Derflingers dokumentarisches Por­trät der Ministerin und Feministin Johanna Dohnal erzählt ebenso viel über jetzt wie über gestern
In ihrem zweiten Spielfilm erzählt Sandra Wollner von einem Androiden, der in die Rolle einer verschollenen Tochter und eines vor Jahrzehnten verstorbenen Bruders schlüpft. Was macht uns zu Menschen und was bedeuten Erinnerungen? Stilistisch bravouröses, verstörendes Assoziationskino um die Institution der Familie
Kantemir Balagovs zweiter Spielfilm ist ein ästhetisches Vergnügen, das seinesgleichen sucht. Er erzählt die tragische Geschichte zweier Frontteilnehmerinnen im Leningrad der Nachkriegszeit in überwältigenden Bildern, die klassischen Gemälden gleichen. Die Schönheit der Einstellungen schiebt sich manches Mal vor die Geschichte und nimmt ihr etwas von ihrer emotionalen Wucht
Ein Motorraddieb aus Wuhan wird zum Gejagten, nachdem er versehentlich einen Polizisten erschossen hat: Diao Yinan inszeniert diese Geschichte im Stil eines Neo-noir, visuell betörend und mit faszinierendem Stilbewusstsein – aber zu unterkühlt und verworren, um emotional zu fesseln
Damien Manivel (»The Parc«, »Takara«) setzt der legendären Choreographin und Tänzerin Isadora Duncan ein eindrückliches Denkmal, indem er eines ihrer Tanzstücke drei sehr unterschiedliche weibliche Körper durchqueren lässt – und würdigt damit auch die eigenständige kultureller Tradierung von Frau zu Frau
Lola Randl zieht mit Kind und Kegel von Berlin aufs Land und kauft dort eine alte Gärtnerei. In ihrem autofiktionalen Dokumentarfilm »Von Bienen und Blumen« nimmt die Regisseurin den Zeitgeist aufs Korn
Gelungene Mischung aus Familiengeschichte und Abenteuerfilm, die am Ende in einem visuell und emotional berührenden Moment des Staunens kulminiert
Nach den humorvollen schwedischen Bilderbüchern hat »Kommissar Gordon & Buffy« die Freundschaft von Kröte und Maus sehr liebevoll in Manier der Vorlage umgesetzt und erzählt damit gleichzeitig zwei spannende Kriminalfälle aus den Tiefen des Waldes
Ava
Als die 13-jährige Ava erfährt, dass sie bald erblinden wird, bricht sie aus ihrem Leben aus und lässt sich nur von ihren Sehnsüchten leiten. Mit ihrem Spielfilmdebüt hat Léa Mysius ein märchenhaftes und poetisches Comig-of-Age-Drama geschaffen, das so wild und faszinierend ist wie seine Heldin
Der Besuch des Münchner Filmemachers Peter Baranowsky beim konversativ-katholischen Orden der »Legionäre Christi« hinterlässt trotz einiger intimer Einblicke den unbefriedigenden Eindruck, das eigentliche Spiel liefe irgendwo hinter den Kulissen ab: »Die Temperatur des Willens«