"Was tut sich?" mit Helene Hegemann

© Constantin Film

am So., den 15.10. in Frankfurt am Main

Mit »Axolotl Overkill« adaptierte Helene Hegemann ihren eigenen Roman, einen vieldiskutierten Bestseller. Im Mittelpunkt steht die junge Berlinerin Mifti (Jasna Fritzi Bauer), die vor kurzem ­ihre Mutter verloren hat. Im episodischen Erzählstil folgt der Film den depressiven Phasen, halsbrecherischen Abenteuern und skurrilen Begegnungen seiner Protagonistin, die sich mit Berliner Schnauze jeglicher Autorität widersetzt.

»Axolottl Overkill« (2017). © Constnatin Film

Tim Lindemann schrieb in seiner Kritik über den Film: »Hegemann hält bei diesem rasanten Porträt gekonnt verschiedene Balancen: Weder drückt sie jemals auf die Tränendrüse, noch muss sie emotionale Momente ironisch ­abschwächen; weder verherrlicht sie das ­hedonistische Berliner Feierleben, noch erhebt sie angesichts der Drogenexzesse ihrer Figuren jemals den moralischen Zeigefinger. Dazu kommt eine überzeugende Darstellung von Miftis lesbischer Amour fou mit einer (möglicherweise auch nur eingebildeten) älteren Frau, die ihr Liebhaberin und Mutterersatz zugleich ist. Mit ebensolchem Feingefühl zeichnet die Regisseurin Miftis Freundschaft zu der chaotischen Schauspielerin Ophelia (Mavie Hörbiger).«

Im Alter von 13 Jahren begann Helene Hegemann mit dem Schreiben und startete wenig später einen eigenen Blog. 2008 drehte sie den Kurzfilm »Torpedo«. Im Jahr darauf  spielte sie eine der Hauptrollen in dem von Nicolette Krebitz realisierten Segment des Omnibusfilms »Deutschland 09: Die Unvollendete«.

Mitschnitt des Filmgesprächs

Vorstellungsbeginn am 15.10. ab 20:15 Uhr

Kino im Deutschen Filmmuseum

Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Karte

Vorverkauf an der Museumskasse
Di – So 10 Uhr bis 20 Uhr
Tel.: +49 (0)69 961 220 – 220

Die Reihe »Was tut sich – im deutschen Film« ist eine Kooperation von epd Film mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt.

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