Nicolas Gaster

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Der nahezu ganz aus britischer Hand stammende Film ist eher eine Enttäuschung, ausgenommen die beiden Hauptdarsteller, Kate Winslet und Matthias Schoenaerts. Ein Hauch mehr barockes Stilempfinden hätte nicht geschadet
Als Regisseur und Hauptdarsteller haucht Ralph Fiennes dem viktorianischen Kostümdrama um die heimliche Liaison von Charles Dickens und der sehr viel jüngeren Schauspielerin Nelly sehr moderne Gefühle ein
Große Politik und niedere Instinkte im Juni 1939, eine geheime Affäre von Franklin D. Roosevelt und ein Picknick mit Hot Dogs als Prüfstein für die britisch-amerikanischen Beziehungen: Was eine spritzige Comedy of Manners sein könnte, versandet unter der Regie von Roger Mitchell spannungslos im weitgehend belanglosen Geplänkel
Das Independent-Drama »Willkommen bei den Rileys« über eine verlorene Tochter lebt von seiner unaufgeregten Inszenierung und einem großartigen Ensemble