Nick Offerman

Als Schauspieler/in:

Selten wurde eine Wirtschafts- und Firmengeschichte so vielschichtig erzählt wie in John Lee Hancocks knapp zweistündigem Film »The Founder« mit Michael Keaton als Begründer der Burgerkette McDonald's
Humorvolle, originelle und in ihrem emotionalen Reichtum überraschende Mischung aus Krebsfilm, Coming-of-age-Drama und Hommage an die Cinephilen dieser Welt
Genau das Gleiche, nur mit größerem Budget – so lautet die gewollt selbstironische Anweisung an die und in der Fortsetzung von 21 Jump Street. Statt an die Highschool geht’s für Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) diesmal ans College, wo ihre Männerfreundschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Der Rest besteht tatsächlich einfach aus mehr vom Gleichen
James Ponsoldts Alkoholikerdrama unterscheidet sich von den zahlreichen Vorgängerwerken vor allem durch seine entspannte Haltung zum Sujet. Er beschäftigt sich mit dem Alkoholismus als Lebensgefühl und der Eigendynamik, die daraus für eine Liebesbeziehung entsteht. Es überwiegt der nüchterne Blick auf eine Frau, die den eigenen Suchtstrukturen zu entkommen versucht
Die Verwandlung einer Dramaserie aus den 80ern in eine Blödelkomödie von heute geht zwar ohne Verluste, aber mit zweifelhaften Gewinn vonstatten. Jonah Hill und Channing Tatum als ungleiches Polizistenpaar, das sich im Ungeschick immer wieder zusammenfindet, amüsieren sich auf jeden Fall prächtig
»Star Wars« im Irak. Grant Heslovs Film »Männer die auf Ziegen starren« über eine geheime Spezialeinheit paranormaler Soldaten orientiert sich eher am gehobenen Unsinn der Coen-Brüder als an Antikriegsklassikern wie »Catch 22«. Aber daran gibt es auch nichts auszusetzen