Mark Ricker

Production Designer/in von:

Grobhumorkomödien sind per Ankündigung nicht subtil, aber der mit Amy Schumer und Goldie Hawn so vielversprechend besetzte »Mädelstrip« verdirbt sich seine guten Einfälle durch schlechtes Timing und allzu bequem erdachte Lateinamerikaklischees
Die Story vom biederen Ehepaar, das in die geheimnisvollen Intrigen der Nachbarn verwickelt und dadurch belebt wird. »Die Jones« ist so rasant und actionbetont in Szene gesetzt, dass nichts zu lachen übrig bleibt
Dieses Biopic wirft einen nostalgischen Blick auf Hollywoods dunkelste Periode: Jay Roach (»Austin Powers«) erzählt in »Trumbo« vom Schrecken der schwarzen Liste, ohne sich politisch und erzählerisch allzu sehr aus der Deckung zu wagen
Wer in den 70er Jahren in einer Disco war, hat sich irgendwann rhythmisch zu James Brown bewegt. In diesem Biopic zeigen ihn Hauptdarsteller Chadwick Boseman (»42«) und Regisseur Tate Taylor (»The Help«) als einen Mann, der ständig in Bewegung ist und allen Versuchen der Psychologisierung trotzt
Tonal unausgegorenes Vater-Sohn-Drama, überlang, mit Konflikten und Personal überfrachtet und von David Dobkin mit dem Holzhammer inszeniert
Coming-of-Age-Geschichte eines schüchternen 14-Jährigen, der während eines Sommers lernt, sich zu behaupten. Hervorragend gespielt und sensibel inszeniert leidet der Film etwas an unnötig grellen Gags und einer überfrachteten Geschichte
Mit Empathie und Humor erzählter Film aus dem Leben der afroamerikanischen Hausangestellten im Jackson der frühen 60er Jahre. Er bietet ein klares Bild von den tagtäglichen Verletzungen, die aus diesem rassistischen Abhängigkeitsverhältnis entstehen
Die glänzend besetzte Mischung aus Justizdrama und Frauenfilm ist spannend, aber konventionell inszeniert