Maren Kroymann

Als Schauspieler/in:

Die Fortsetzung der Multi-Kulti-Komödie »Maria, ihm schmeckt's nicht« – »Antonio, ihm schmeckt's nicht!« entfaltet ihr fantasiereduziertes Grundsetting als schleppende Nummernrevue, die hundert Prozent überraschungsfrei durch die Straßen New Yorks stolpert
Mitten hinein in den Strudel der Gefühle: Vital und quirlig, depressiv und lebenslustig, liebenswert und romantisch stürzt sich Laura Lackmann zusammen mit ihrer hinreißenden Darstellerin Claudia Eisinger in die Verfilmung von Sarah Kuttners gleichnamigem Romandebüt »Mängelexemplar«
Nicolas Wackerbarth arbeitet in »Halbschatten« mit einer indirekten, über Auslassungen funktionierenden Erzählweise – und es gibt wohl kaum eine Schauspielerin, der man so interessiert beim Warten zuschaut, wie Anne Ratte-Polle
Doris Dörries Verfilmung einer Kurzgeschichte von Ferdinand von Schirach entpuppt sich als Wechselbad aus anrührenden und betulichen Momenten, es gelingt ihr aber nicht, die existenzielle Ironie des vermeintlichen Verbrechens einzufangen
»Die Friseuse« ist eine schrille Sozialkomödie über eine arbeitslose Friseuse im Ostberliner Bezirk Marzahn, die ihren runden Körper selbstbewusst ausstellt, beim Versuch zur Existenzgründung ungewöhnliche Wege geht und in die Welt der vietnamesischen Migranten eintaucht
Bei den Vorbereitungen zu seiner Hochzeit kriegt der deutsche Bräutigam, allein unter Süditalienern, die Krise: eine eher uninspirierte Verfilmung, die trotz markanter Hauptdarsteller mittels platter Konflikthuberei den Witz der literarischen Vorlage verschenkt
Das intime Porträt einer jungen Frau, die ihr Neugeborenes nicht annehmen kann: Die Gründe für ihren Babyblues lässt die feinfühlige Inszenierung in der Schwebe, ohne jedoch den gesellschaftlichen Druck, dem die junge Mutter ausgesetzt ist, zu vernachlässigen: »Das Fremde in mir«