Léa Seydoux

Als Schauspieler/in:

Ein junger Autor besucht nach langer Abwesenheit seine Familie: in seinem Starbesetzten und etwas zu hysterischen Familienkammerspiel »Einfach das Ende der Welt« variiert Dolan seine bekannten Themen
Sam Mendes gelingt mit seinem zweiten Bond eine unterhaltsame Neuauflage, die zwischen Nostalgie und Modernisierung oszilliert
»Die Schöne und das Biest« ist ein Remake des alten Märchens mit tricktechnischem Furor, aber ohne inhaltliche Relevanz oder erzählerische Innovation
Wie gewohnt skurril und mit enormem Staraufgebot erzählt Wes Anderson von der exzentrischen Welt eines Kurhotels zwischen den Weltkriegen. Sein Blick in die Geschichte spart dabei auch finstere Aspekte nicht aus
Abdellatif Kechiches Cannes-Sieger erzählt von einer vielschichtigen Initiation. Die Liebesgeschichte zweier Frauen im Lille der Gegenwart filmt der Regisseur als einen reich nuancierten Taumel der Sinne, in den sich zwei berückende Darstellerinnen begeben
Ein Film über den Verfall familialer und sozialer Strukturen und die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich, die längst neue Wertvorstellungen hervorgebracht hat
Die souveräne Regie von Benoît Jacquot sorgt bei »Leb wohl, meine Königin!« auch bei historischem Thema für einen moderner Film mit lebendigen Figuren, die, jede auf ihre Art, mit einer einmaligen Umwälzung kämpfen, die sich wiederum in der ganzen Machart spiegelt
Stimmungsvolles Roadmovie aus Frankreich, das mit Genreelementen des Westerns spielt. Sam fährt mit seinem Ford Mustang Richtung Süden und nimmt drei junge Leute mit. Sie verbringen einige Tage miteinander, aber Sam hat ein Ziel vor Augen: Er muss sich seiner Vergangenheit stellen
Jessica Hausner kreist mit »Lourdes« in realistischer Manier das Unerklärbare ein, zeigt es im Umfeld der Pilger und ihrer Betreuer, die sich als ganz normale fehlerhafte Menschen aufführen und auf ihre Art den ganzen Rummel infrage stellen

Weitere Inhalte zu Léa Seydoux

Tipp
Yorgos Lanthimos' »The Lobster« hält dem Paarungsverhalten im digitalen Zeitalter einen absurd-komischen Spiegel vor