Kida Khodr Ramadan

Als Schauspieler/in:

In dem würdigen Nachfolger seines Regiedebüts »Chiko« legt Özgür Yildirim die Netze eines weitläufigen Dramas um Familie, Freundschaft und das schnelle Geld im Frankfurter Gangster- und Drogenmilieu aus, um sie dann immer enger zuzuziehen: »Nur Gott kann mich richten«
Wieder ein deutscher Genrefilm, der es in sich hat. An sehr begrenzten Orten, einem Auto, dem feuchten Raum einer Baustelle oder einer Tankstelle inszeniert Ken Duken Beklemmungen. Wenn aus einem harmlos erscheinenden Anhalter ein Attentäter wird, wird die Fahrt zum Horrortrip: »Berlin Falling«
Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt »Mein Blind Date mit dem Leben« von einem nahezu blinden Mann, der eine Hotelfachausbildung absolviert. Amüsante, im letzten Drittel leider etwas zu formelhafte Romantic Comedy
Vier Angestellte müssen ihre Führungsqualitäten bei einem Überlebenstraining in freier Wildbahn unter Beweis stellen. »Outside the Box« ist eine unglaubwürdige Komödie über Absurditäten in der modernen Dienstleistungskultur
Integrationskomödie über einen Bus voller »Importbräute«, einen rassistischen Ausländeramtsleiter und eine deutsch-türkische Romanze. Überraschungen oder komische Glanzpunkte bietet der Film zwar wenige, seine Entspanntheit im Umgang mit Klischees macht ihn jedoch sehr sympathisch
Die Komödie über drei türkische Brüder, die sich um ein Baby kümmern müssen, liefert originelle Pointen rund um deutschtürkische Befindlichkeiten, verliert aber durch einen faden Hauptdarsteller an Drive
Auch in seinem dritten Film »Vaterfreuden« setzt Matthias Schweighöfer auf die Mischung aus rustikalem Humor und Jungencharme, aus albernem Spaß und geerdeter Wirklichkeit
Die wahre Geschichte des 19-jährigen Deutschtürken Murat Kurnuz, der nach dem 11. September in Pakistan aufgegriffen und fünf Jahre lang in Guantanamo festgehalten wird, obwohl ihm keinerlei Verbindungen zum islamistischen Terrorismus nachgewiesen werden können, erzählt dieser Film auf angenehm nüchterne Weise als Psychoduell zwischen einem Mann, der aus seiner Unschuld seinen Überlebenswillen bezieht, und dem ihn verhörenden amerikanischen Beamten
»Luks Glück« ist eine gelungene Culture-Clash-Komödie, die sich kritisch mit der nostalgischen Rückbesinnung auf türkische Wurzeln auseinandersetzt
Die vorsichtige und allmähliche Annäherung des jungen Palästinensers Ali und des jüdischen Sowjetveteranen Alexander im heutigen Berlin weiß durch ihre Hauptdarsteller zu gefallen, ist aber als Lehrstück über die Überwindung von Vorurteilen allzu vorhersehbar