Kairos Filmverleih

Im Verleih:

Ganz nah an der Realität und doch dramaturgisch verdichtet: »Tanna – Eine verbotene Liebe« ist zugleich eine ethnologische Dokumentation des Lebens eines ozeanischen Naturvolks und kunstvolle Erzählung eines Romeo-und-Julia-Dramas mit einem funkensprühenden Vulkan als natürlichem Spezialeffekt
Griechischer Episodenfilm, der drei internationale Lovestorys vor dem Hintergrund des krisengeplagten Athens miteinander verwebt. Trotz wohlmeinender, kosmopolitischer Ausrichtung bleibt »Worlds Apart« blass und konventionell
Erstaunlicher Erstlingsfilm der tunesischen Regisseurin Leyla Bouzid, der von einer jungen Frau aus gutem Hause erzählt, die in die »Arebellion« gerät
Der mit langen Einstellungen sparsam erzählte Film »Ixcanul« behält trotz seiner melodramatischen Geschichte einen überzeugenden dokumentarischen Charakter. Regisseur Jayro Bustamante erzählt einfühlsam von der vergessenen und ausgenutzten Maya-Bevölkerung in Guatemala, die für das Schicksal vieler indigener Bevölkerungsgruppen ohne Aussicht auf Besserung steht
Ein kleiner Junge in einem maroden Havanna: Der kubanische Regisseur Ernesto Da­ranas hat aus dessen Geschichte mit »Conducta« ein kleines neorealistisches Meisterwerk gemacht
Anne Villacèque entwickelt mit Bedacht ihre Geschichte über die Freundschaft zweier gestandener Ehepaare, die plötzlich vor einer Zerreißprobe steht. Ohne viel Worte, entsteht ein Krisenszenario, das unter die Haut geht
Giuseppe Piccionis neuer Film beeindruckt einmal mehr durch unspektakuläre Inszenierung alltäglicher, aber menschlich sehr nachvollziehbarer Geschichten
Das Biopic über die Roma-Dichterin Bronisława Wajs kann in der Vermittlung von individuellem Schicksal und historischem Hintergrund nicht immer überzeugen, gefällt über durch bestechend schöne Landschafts- und Gesellschaftstableaus in Schwarz-Weiß
2010 beeindruckte Gianfranco Rosi mit seinem extrem reduzierten und eindringlichen Auftragskillerporträt »El Sicario – Room 164«. Sein jetziger Versuch in der großen dokumentarischen Form hat ihm vor zwei Jahren den Golden Löwen eingebracht, lässt Nichtitaliener bei manchen Sequenzen aber auch ratlos zurück
Ein Beitrag zum neuen griechischen Kino: Spiros Stathoulopoulos’ Liebesgeschichte zwischen einer Nonne und einem Mönch träumt den Traum individuellen Glücks. Keine Tragödie, sondern ein Akt diskreter Subversion