Kai Minierski

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So wie die oft strapazierte Redewendung heißt das Spielfilmdebüt der Regisseurin Eva Trobisch: »Alles ist gut«. In ihm verkörpert Aenne Schwarz eine Frau Mitte 30, die ihr Leben mittels fortwährender Beschwichtigungstaktik absolviert – bis sie implodiert, bevor sie erstickt an all den unbewältigten Konflikten, die sich in ihr akkumuliert haben. Trobisch inszeniert das als stille Eskalation. Ein ungewöhnlicher Film mit einer herausragenden Darstellerin
Regisseurin Nicola Graef (»Ich. Immendorf«) gelingt in ihrem klugen Porträt des deutschen Künstlers Neo Rauch das Kunststück engagierter Nähe ohne Anbiederung. Dem Publikum bleibt ausreichend Raum zum Selberdenken
Geld und Elternliebe – ein brisantes Thema, von Gesa Knoche in eine leider überstrapazierte Geschichte um ostdeutsche Identitäten eingebettet: »Die Besucher«