Joe Hisaishi

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Es kommt selten vor, dass der Titel eines Animationsfilms von einem Gedicht Paul Valérys inspiriert wurde – »Der Wind hebt sich, wir müssen anfangen zu leben« – und in ihm dann noch eine Figur aus dem »Zauberberg« auftritt. Hayao Miyazakis elfter Langfilm »Wie der Wind sich hebt« ist der am wenigsten kindliche seiner Karriere: Ein Abschied vom Kino im Zeichen träumerischer Reife
In seinem ersten Alterswerk knüpft der japanische Meister des Animationsfilms Hayao Miyazaki an kinderfreundlichere Filme wie »Kikis Delivery Service« an. An deren erzählerische Komplexität reicht diese Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem menschgewordenen Goldfischmädchen allerdings nicht ganz heran