Harris Savides

Kammeramann/frau von:

Sofia Coppola verfilmt die reale Geschichte einer Clique Jugendlicher aus Los Angeles, die in unverschlossene Star-Villen einbrach. Mit viel Gespür für pointierte Details inszenierte, sehr unterhaltsame Milieustudie, die ohne wohlfeile Moral auskommt
Die unerträgliche Leichtigkeit des Schauspielerdaseins: Mit leiser Melancholie und subtilem Humor gibt Sofia Coppola Einblicke ins haltlose Leben eines Hollywoodstars, das durch den Besuch seiner 11-jährigen Tochter für kurze Zeit zur unspektakulären, aber umso schöneren Normalität zurückfindet
Mit viel Zärtlichkeit für seine beschädigten Helden und leisem Humor entspinnt Noah Baumbach in seinem vierten Film eine verhalten-zauberhafte Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich nur widerwillig in ihrem Leben zurechtfinden
Beliebig wie der Titel, der an den Vorgänger »Anything Else« erinnert, werden die Paare in »Whatever Works« von der Regie durcheinandergewirbelt, um sich ganz neu aufzustellen. Dagegen ist nichts zu sagen, nur Woody Allens neuer Hauptdarsteller, der Komiker Larry David, drängelt sich zu oft und zu aufdringlich vor die Kamera – erst im zweiten Teil zieht die Komödie richtig an: Dank an die Frauen
Russell Crowe als obsessiver Cop und Denzel Washington als smarter Gangsterboss liefern sich ein respektvoll-verbissenes Duell. Nach einer wahren Geschichte, aber ganz im Genre des Gangsterfilms, hat Ridley Scott einen sehr aktuellen Film mit kritischem Zeitbild und Sinn für ökonomische und psychologische Zusammenhänge gedreht
Eine grandiose Meditation über die letzten Tage eines Rockstars. Kunstvoll umkreist Van Sant im letzten Teil seiner Trilogie vom Sterben und Töten den Schwebezustand seines von Drogen und Wahn umnebelten Helden, ohne ihm sein Rätsel zu nehmen