Dominik Graf

Wie machen Sie das, Herr Graf?

Regisseure, Kritiker und Filmwissenschaftler über das Gesamtwerk von Dominik Graf

Die Katze, die Serie Im Angesicht des Verbrechens, Die geliebten Schwestern und viele mehr – epd-fim hat Kritiker, Filmwissenschaftler und Regisseure eingeladen, das weitläufige Werk des Filmemachers Dominik Graf zu beschreiben. Auf der Suche nach dem Graf-Touch
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© Senator

Regisseur/in von:

Dominik Graf setzt dem frühverstorbenen Kritiker Michael Althen ein filmisches Denkmal. Es ist das Porträt eines Freundes und einer durchaus glamourösen Kultfigur einer selbstbewussten Feuilletonisten-Generation, das sich den Fallstricken des Formats (talking heads vor Bücherregalen) fantasievoll entwindet
Ohne Nostalgie, aber auch ohne moralinsaures Überlegenheitsgetue wirft Dominik Graf einen frischen Blick auf die DDR des Jahres 1961, kurz vor dem Mauerbau. In einer ebenso zauberhaften wie wirklichkeitsnahen Ménage à trois geht es um die Utopien des Lebens und der Liebe - bevor sie vom Mauerbeton erstickt werden
Dominik Graf erzählt von einer Liebe zu dritt, mit unserem Klassiker Friedrich Schiller im Mittelpunkt des Dreiecks. Ein kluger, sinnlicher Kostümfilm mit tollen Darstellern (Henriette Confurius, Hannah Herzsprung, Florian Stetter), der in der Vergangenheit vor allem auch viel Leidenschaft für Sprache verortet
Raum zum Schauen – Das Gemeinschaftsprojekt Dreileben von Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler (Berlinale-Forum 2011)
Mit Der Felsen hat Dominik Graf nach acht Jahren wieder einen Film fürs Kino gemacht. Auf der Berlinale war er heftig umstritten, bei den Deutschen Filmpreisen wurde er übersehen. Dabei gelingen Graf und seinem Kameramann Benedict Neuenfels nicht nur eine aufregende Nähe zu den Figuren, sondern auch eine ganz eigene Ästhetik mit der DV-Kamera

Drehbuchautor/in von:

Dominik Graf erzählt von einer Liebe zu dritt, mit unserem Klassiker Friedrich Schiller im Mittelpunkt des Dreiecks. Ein kluger, sinnlicher Kostümfilm mit tollen Darstellern (Henriette Confurius, Hannah Herzsprung, Florian Stetter), der in der Vergangenheit vor allem auch viel Leidenschaft für Sprache verortet
Raum zum Schauen – Das Gemeinschaftsprojekt Dreileben von Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler (Berlinale-Forum 2011)
Mit Der Felsen hat Dominik Graf nach acht Jahren wieder einen Film fürs Kino gemacht. Auf der Berlinale war er heftig umstritten, bei den Deutschen Filmpreisen wurde er übersehen. Dabei gelingen Graf und seinem Kameramann Benedict Neuenfels nicht nur eine aufregende Nähe zu den Figuren, sondern auch eine ganz eigene Ästhetik mit der DV-Kamera

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Tipp
Dominik Graf spricht am 24.6. in Frankfurt mit epd-Autor Ulrich Sonnenschein
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Dominik Graf spricht am 26. 2. mit epd Film-Autor Ulrich Sonnenschein über seinen Film »Die geliebten Schwestern«
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Dominik Graf erzählt von einer Liebe zu dritt, mit unserem Klassiker Friedrich Schiller im Mittelpunkt des Dreiecks. Ein kluger, sinnlicher Kostümfilm mit tollen Darstellern (Henriette Confurius, Hannah Herzsprung, Florian Stetter), der in der Vergangenheit vor allem auch viel Leidenschaft für Sprache verortet
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Die Regisseure Christian Petzold ("Barbara") und Christoph Hochhäusler ("Unter dir die Stadt") kommentieren eine Szene der Polizeiruf 110-Folge »Er sollte tot...«
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Seit in Filmen Geschichten erzählt werden, gibt es das Melodramatische: den Aufruhr der Gefühle, den Kuddelmuddel aus Obsessionen und fixen Ideen. Wo die Lust auf das ganz Andere und die Sehnsucht nach dem Endgültigen geprägt sind durch den Traum vom großen Glück.
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Er sei ein Fernsehkind, hat Dominik Graf einmal bekannt. Seit seine Eltern 1958 einen Fernseher kauften, den der damals Sechsjährige aber nie allein einschalten durfte, liebt er dieses Medium – auch und vor allem wegen des Ruchs des Verbotenen, das es umgab
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Dominik Graf ist ohne Zweifel der leidenschaftlichste Bildersucher des deutschen Gegenwartskinos. Beständig forscht er nach neuen visuellen Ausdrucksmöglichkeiten für seine radikalen und unbedingten Filme, die ihre Figuren immer wieder in einen Ausnahmezustand der Gefühle treiben und die hochkomplex erzählt werden.
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Jedes Land, jede Kinematografie hat ein anderes Verhältnis zur Polizei, zum Verbrechen und seiner Aufklärung. Was die entsprechenden Genres anbelangt, Polizei- und Gangsterfilm, Thriller und Whodunit, gibt es in Deutschland eine drastische Lücke.
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12 Sekunden, der kürzeste Vorspann, den eine Fernsehserie je hatte. Mit gegenstrebigen Bewegungen, wie die knappen Schriftzüge sie hier vollführen, eröffnet Dominik Graf ganz oft seine Filme.
Thema
Grafs verspielt-intellektuelle Romanze "Die geliebten Schwestern" startet am 31. Juli in einer Kinoversion. Wir haben Kritiker, Filmwissenschaftler und Regisseure eingeladen, das weitläufige Werk des Filmemachers zu beschreiben. Auf der Suche nach dem »Graf-Touch«