Dominic Cooper

Als Schauspieler/in:

»Warcraft: The Beginning«, das unterschätzte Fantasyspektakel nach dem gleichnamigen Computerspiel, überrascht durch die gefühlvolle Zeichnung vermeintlich gefühlloser Orcs
Die Geschichte einer innigen Frauenfreundschaft, die vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt wird. »Im Himmel trägt man hohe Schuhe« stellt sich furchtlos den Realitäten einer tödlichen Krebskrankheit, um dann zwischen romantischer Feelgoodkomödie und hartem Krebsdrama ins Schlingern zu geraten
Debüt-Regisseur Gary Shore erzählt die Vorgeschichte des berühmten Blutsaugers, der hier zum fliegenden Superhelden stilisiert wird. Bildgewaltiges Kino, das sich aber zu sehr an optischen Vorbildern wie »Herr der Ringe« oder »Der Hobbit« abarbeitet
Captain America deckt eine Verschwörung auf: Der jüngste Film aus dem Superhelden-Universum der Marvel Comics gefällt durch seine Gradlinigkeit und funktioniert als klassischer (Polit-)Thriller
Auf einem Videospiel basierender Film, erwartungsgemäß flach in der Figurenzeichnung, vorhersehbar in der Handlung und leider mit nur wenigen atemberaubenden Rennszenen
Im Hollywooddebüt von Niels Arden Oplev treffen ein Gangster, der einen geheime Agenda verfolgt, und eine junge Frau, die ebenfalls Rache sucht, aufeinander. Der Thriller findet zwischen Film-noir-Romanze und einem blutigen und äußerst verworrenen Plot nie zu sich selbst, obwohl die Stars Colin Farrell und Noomi Rapace ein spannendes Duo bilden
Als kleiner Junge muss Abraham Lincoln mit ansehen, wie seine Mutter von einem Vampir ermordet wird. Fortan kämpft der spätere Präsident der Vereinigten Staaten nicht nur gegen die Sklaverei, sondern auch gegen die heimliche Herrschaft der Untoten. Der Film wirkt wie ein uninspiriertes Computerspiel auf Autopilot, und seine Protagonisten sind nicht mehr als grob charakterisierte Abziehbilder, für die man keine Empathie empfindet
Der Mythos Marilyn Monroe betrachtet durch die Augen eines liebestrunkenen Jungen. Dank Michelle Williams ein charmanter Hinter-den-Kulissen-Film
Konventionelle und einfallslose Verfilmung der WK-II-Abenteuer des patriotischsten aller Marvel-Comic-Supermänner. Captain America im Einsatz gegen eine von Hitler eingesetzte Sondereinheit, deren Chef jedoch über magische Superenergien verfügt und sich als Tyrann selbständig machen will
Stephen Frears' »Immer Drama um Tamara« kann man durch einen zweifachen literarischen Filter betrachten: Die muntere Provinzsatire beruht auf dem gefeierten graphischen Roman von Posy Simmonds, der sich wiederum an Thomas Hardys »Am grünen Rand der Welt« anlehnt. Ein sehr britischer Ensemblefilm über die Frage, was skandalös ist