Clemens Schick

Als Schauspieler/in:

Eine psychedelische Reise durch neun Tage im Leben eines 17-Jährigen. Der Junge aus einer tristen Hochhaussiedlung verliebt sich gleich zwei Mal und wird von einem Indianer verfolgt. »Es war einmal Indianerland« ist ein schräger, bildgewaltiger Trip, der sich unbedingt lohnt
In der nahen Zukunft ist das endgültige Ableben ein hohes Gut, das nur per Versicherungsabschluss garantiert wird. »Stille Reserven« ist ein spröder Science-Fiction-Film aus Österreich, der visuell überzeugt, inhaltlich aber arg klischeebehaftet bleibt
Um die Operation seiner kranken Freundin zu finanzieren, lässt sich ein junger Amerikaner auf eines dieser Manöver ein, die das schnelle Geld versprechen, aber natürlich schief gehen. Die resultierende Verfolgungsjagd zieht eine Spur der Verwüstung nach sich. »Collide« ist ein ebenso vergnüglicher wie ansehnlicher, im besten Sinne aufrechter Action-Film aus deutschen Landen frisch auf den Tisch
Ein FBI-Rekrut und ehemaliger Extremsportler wird in eine Gang eingeschleust, die ihre sportlichen Fähigkeiten für tollkühne Raubüberfälle nutzt. Spektakuläre Aufnahmen halten den Zuschauer in dem ­Remake von »Point Break« bei der Stange
Vier Jugendliche müssen über die Weihnachtstage in einer psychiatrischen Klinik bleiben: Theresa von Eltz' Kinodebüt »4 Könige« ist zwar nicht frei von Psychiatrieklischees, besticht aber durch seine sensible Darstellung
Ein etwas anderer Superheldenfilm. Ein Rettungsschwimmer zieht am Praia do futuro einen deutschen Motorradfahrer aus dem Meer und verliebt sich in ihn. Der brasilianische Filmemacher Karim Aïnouz erzählt in verführerischen Auslassungen eine Geschichte von Freundschaft und Liebe
Sam Riley als einsamer Rächer dieses alpinen Westerns fasziniert mit wenigen Worten und präzisen Schüssen vor grandioser Winterkulisse. Sehr schön auch, dass Regisseur Prochaska in »Das finstere Tal« auf alles Tarantinoeske verzichtet