E-Mail an... Hans-Jochen Wagner

Kurz angefragt, schnell beantwortet. Prominente über ihre Vorlieben und Filmerfahrungen
»Hans-Jochen Wagner«

»Hans-Jochen Wagner«

Hans-Jochen Wagner, 49, geboren in Tübingen, arbeitet viel fürs Theater und Fernsehen. Zu seinen Filmcredits gehören »Sie haben Knut« und »Die Blumen von gestern«. Aktuell ist er in »Freiheit« zu sehen (Start 8.2.)

Der erste Film, den Sie im Kino gesehen haben?

Das war der Film von Jaques Tati, »Die Ferien des Monsieur Hulot«. Mit 12 Jahren. Ich war mit meinem älteren Bruder und einem Freund im lokalen Kino. Sehr aufregend.

Welchen Film schauen Sie immer wieder?

»Andrej Rubljow« von Andrei Tarkovsky. Ich habe mit Anfang 20 mehrere längere Reisen durch Russland gemacht, und dieser Film verbindet mich bis heute mit Geist, Land und Menschen, die ich damals erlebt habe.

Welche Fernsehserie verfolgen Sie gerade?

Das Letzte, wofür ich Zeit hatte, war »Stranger Things«, die zweite Staffel, leider nicht so be­glückend wie der erste Teil.

Welcher Film hat Sie zuletzt beeindruckt?

»Höhere Gewalt« von Ruben Östlund. Ich finde ­ »The Square« reicht da leider nicht ran.

Ein Film, auf den Sie sich freuen?

Den neuen Film von Ulrich Köhler.

Ihr/e Lieblingsschauspieler/schauspielerin?

Philip Seymour Hoffmann, leider viel zu früh gestorben.

Wer oder was ist unterschätzt?

Ich glaube, im Allgemeinen werden die Autoren bei Film und Fernsehen viel zu wenig gefördert und wertgeschätzt.

Ein Lieblingsfilm, der ein bisschen peinlich ist?

»Spiel mir das Lied vom Tod«. Den hab ich mit 16 zum ersten Mal gesehen, bizzarerweise auf der Weihnachtsfeier meines Fussballvereins. Die Augen von Charles Bronson begleiten mich seither.

Was sammeln Sie?

Eigentlich nur Erfahrungen, die schönen am liebsten.

Ihr Lebensmotto? Oder Lieblingszitat?

Liebe ist Großzügigkeit.

Der beste Platz im Kino?

Mitte Mitte, ohne jemanden vor mir.

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