Africa Alive
Das 18. Film- und Kulturfestival
Ein Jahr nach der Arabischen Revolution setzt das Festival, das in Frankfurt im Deutschen Filmmuseum und im Filmforum Höchst stattfindet, einen Schwerpunkt auf die nordafrikanischen Länder Ägypten, Algerien und Tunesien. Es laufen unter anderem: Mika Kaurismäkis Dokumentation Mama Africa, in der die 2008 verstorbene Sängerin Miriam Makeba die westliche Welt mit afrikanischer Musik bekanntmachen will, sowie No more Fear, ein Film über die tunesische Revolution, der den Ausbruch der Proteste zeigt und den Hass gegen das Regime artikuliert. Das Festival findet vom 1. bis 9 Februar statt.
www.africa-alive.de
Standfotos
Die Ausstellung »Am Set« im Berliner Filmmuseum
Noch bis zum 29.4. zeigt die Deutsche Kinemathek anlässich des 100. Geburtstags der Babelsberger Filmstudios größtenteils unveröffentlichte Vintage-Fotografien aus der Entstehungszeit der großen Filmstudios. Zeitgleich präsentiert sie in einer eigenen Ausstellung Fotos zu Spielfilmen, die in den vergangenen zehn Jahren in Berlin und auf dem Studiogelände in Babelsberg entstanden sind. Vom wenig beachteten Genre der Setfotografie mit Bildern, die das filmische Schaffen dokumentieren, geht es bis in die Babelsberger Neuzeit, die unter anderem den Bau der Sets im Studio dokumentiert.
www.deutsche-kinemathek.de
Der erste Star der Filmgeschichte
Foyerausstellung über Asta Nielsen
Internationales Renommee erlangte sie unter anderem in Lubitschs Stummfilm Rausch. Asta Nielsen gilt als der erste weibliche Star der Filmgeschichte. In einer Foyerausstellung zeigt das Filmmuseum Potsdam vom 14. Februar bis 3. Juni 40 Standfotos, die zur Rekonstruktion des Filmfragments Der Totentanz verwendet wurden. Es war der erste Film, der in Babelsberg gedreht wurde, die erste Klappe fiel am 12.2.1912. Deshalb findet die Premiere der rekonstruierten Fassung auch am 12.2. statt. Die ständige Ausstellung beschäftigt sich bereits mit der Geschichte des Babelsberger Studios.
www.filmmuseum-potsdam.de
Charlie, the Bestseller
Sonderausstellung über eine Ikone
Vom 22. Februar bis 13. Mai hat man im Deutschen Filmmuseum Frankfurt am Main die Möglichkeit, in die Welt von Charles Spencer Chaplin, besser bekannt als Charlie Chaplin, einzutauchen. Es sind die markanten Attribute dieses Slapstickgenies, Melone, Bart, Stöckchen und Schuhe, die ihn zu einer Ikone der Filmgeschichte werden ließen. Die Ausstellung »Charlie, the Bestseller. Chaplins Tramp – Ikone zwischen Kino, Kunst & Kommerz« zeigt Dokumente und Objekte aus dem Chaplin-Archiv Wilhelm Staudinger. Die Vermarktung seiner Person und die Fanartikel verdeutlichen Chaplins bis heute anhaltende Popularität.
www.deutsches-filminstitut.de