Erste Liebe – „Keine Angst“ gewann bei Filmz-Festival des deutschen Films
Mit dem Kurzfilmwettbewerb und der anschließenden Preisverleihung endete am Sonntagabend, den 29.11. zum neunten Mal das Mainzer Filmfestival des deutschen Films. Im ausverkauften Residenz-Kino, das den größten Kinosaal der Landeshauptstadt zu bieten hat, ging der mit 1.000 Euro dotierte Zuschauerpreis an „Keine Angst“ von Aelrun Goette. Der Film handelt von Kinderarmut, Abhängigleit und erster Liebe. Die Trophäe „Das Mainzer Rad“ durften die glücklichen Hauptdarstellerinnen des Films Michelle Barthel und Carolyn Sophia Genzkow entgegennehmen. In der Sektion Kurzfilm ging die Auszeichnung an „Nicht nur der Himmel ist blau“ von Erik Schmitt, Oliver Walser und Stephan Müller. Für das beste Drehbuch-Pitching wurden gleich zwei Autoren geehrt: Florian Eichinger, dessen Konzept zu „Nordstrand“, ein ähnlich eindringliches Kammerspiel-Drama zu werden verspricht wie „Bergfest“, der mit großem Erfolg auf dem Festival gezeigt wurde, sowie Sönke Andresen und dessen Treatment zu „Flug nach Uterleutersheim“. Mit knapp 6.000 Besuchern und oftmals ausverkauften Kinosälen konnte Filmz einmal mehr einen Besucherrekord verzeichnen. Ob der Erfolg dem diesjährigen Ehrengast Mario Adorf zu verdanken ist, kann jedoch nur vermutet werden. Das Festival hatte Adorf eine Retrospektive mit fünf seiner Filme gewidmet. Ein weiteres Indiz für den steigenden Erfolg des Festivals kann auch in der Tatsache gesehen werden, dass es dieses Jahr um einen Tag auf insgesamt sechs Wettbewerbstage verlängert wurde. Angesichts dieser freudigen Entwicklung kann man auf die nächsten Ausgaben von Filmz nur gespannt sein. epd Film Abonnement © epd Hinweis zum Urheberrecht |
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