Alle Wege führen an die Isar: 25. Filmfest München vom 22. bis 30. Juni
Von diesem Freitag an wird sich in München bereits zum 25. Mal alles um den Film drehen, wenn das zweitgrößte deutsche Filmfestival silbernes Jubiläum feiert. In den acht Tagen vom 22. bis 30. Juni zeigen die Münchner Kinos 234 Filme aus 40 Ländern in diversen Reihen, empfangen hochrangige Gäste und vergeben Preise im Gesamtwert von über 100.000 Euro. Die meisten Reihen richten in diesem Jahr den Fokus auf einzelne Filmländer: „Neue Deutsche Kinofilme“, „Deutsche Fernsehfilme“, „American Independents“, „Nouveau Cinéma Français“, „Visiones Latinoamericanas“ und „Neues Asiatisches Kino“. Besondere Beachtung verdienen dabei die Filme von Indígenas aus den Anden, die in abgelegenen Bergdörfern überlieferte Legenden filmen und sie sich gegenseitig vorführen.
Zwei Retrospektiven runden das Münchner Programm ab. Mit seinem neuesten Werk, dem Kriegsfilm „Rescue Dawn“, beginnt am Samstag, dem 23. Juli, eine Rückschau auf die Filme Werner Herzogs, darunter Klassiker des Neuen Deutschen Films wie „Aguirre – Der Zorn Gottes“. Herzog ist vor Ort, um sein Gesamtwerk vorzustellen, ebenso wie die US-amerikanische Indie-Ikone Richard Linklater („Before Sunrise“), der 1990 seinen ersten Spielfilm „Slacker“ in München vorstellte. Eine Auswahl-Rückschau wird das Schaffen des Regisseurs William Friedkin („French Connection“) vorstellen, der ebenfalls einen CineMerit-Award erhält. Eröffnet wird das Filmfest München am Freitag, dem 22., mit dem israelischen Film „The Band’s Visit“ (Foto). Es schließt am Samstag, dem 30., mit der Verleihung des Publikumspreises und Rainer Kaufmanns Martin-Walser-Adaption „Ein fliehendes Pferd“. epd Film Abonnement © epd Hinweis zum Urheberrecht |
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Ein Glücksfall im Segment deutscher Film ist es, dass vier junge Münchner Regisseure neue Filme in den Startlöchern haben, die sie in München vorstellen werden. Hans Steinbichler mit „Autistic Disco“, Marcus H. Rosenmüller mit „Beste Zeit“ und Hendrik Handloegten mit „Ein spätes Mädchen“ sind zum Filme machen in Deutschland geblieben, während der mit „Sommersturm“ bekannt