"Sophie Scholl" bester Film

Auf der Berlinale vergeben: der epd-Film-Leserpreis für das Jahr 2005

© epd-bild Zöllner

Seit fast 20 Jahren können sich die Leser von epd Film an einer Umfrage nach ihren Lieblingsfilmen beteiligen. In diesem Jahr votierten sie mit großer Mehrheit für Marc Rothemunds „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ als besten deutschen Film. Aber erstmals wurde in diesem Jahr dazu ein Preis überreicht. Zusammen mit der AG-Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater, dem Verband der Programmkinos, richtete epd Film während der Berlinale in den Hackeschen Höfen einen Empfang aus. Ein Schulterschluss zwischen Kino und Kritik, wie Eva Matlok, die Geschäftsführerin des Verbandes, sagte.

Marc Rothemund kam eigens ein paar Tage früher aus den USA, um zusammen mit dem Drehbuchautor Fred Breinersdorfer und dem Produzenten Sven Burgemeister sein Geschenk entgegenzunehmen: eine Uhr der Firma Nomos Glashütte. Uhren sind schließlich auch ein bedeutsames Filmrequisit. In dem Kavalleriewestern „Der Teufelshauptmann" etwa kommen John Wayne Tränen der Rührung, als ihm seine Truppe eine „brandnew silver watch“ überreicht. Wenn Männer im Western Tränen vergießen, dann heißt das was. Geweint hat Marc Rothemund dann doch nicht – aber gefreut hat er sich allemal.

 

epd Film 4/2006          


 


 


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